Sonntag, 15. Januar 2012

“Zenne” – Türkischer Film gegen Homophobie

Umgangssprachlich Türkisch, bedeutet das Wort “Zenne” – männlicher Bauchtänzer. Es ist auch der Titel eines neuen Films, der die sexuelle Identität erforscht, auf einem auf Homophobie basierenden Todesfall in der Türkei.



Beide Filmemacher betonten, dass die Türkei noch einen langen Weg vor sich hat, bevor die tief verwurzelte institutionelle Homophobie überwunden ist.

Der Produzent und Co-Direktor von “Zenne”, Mehmet Binay bekam die Inspiration zu diesem Film aus dem tragischen Tod des 26-jährigen Ahmet Yildiz.
Caner Alper, der Schriftsteller und Co-Produzent, war ein enger Freund des Ermodeten,der im Jahr 2008 von seinem eigenen Vater wegen seiner Homosexualität ermordet wurde. Yildiz sprach oft über Morddrohungen von seiner Familie, und von Versuchen Ihn von seiner Homosexualität zu “heilen”, bevor er starb.

Wie CNN berichtete, ist Yildiz Vater noch auf freiem Fuß. Das Gericht identifizierte ihn als Hauptverdächtigen. In der Kopie der Anklageschrift sagt der Vater das Motiv zu sein, dass er “nicht akzeptiere, dass das Opfer in einer homosexuellen Beziehung gewesen sei”.

Binay fügt hinzu: “Der Tod und Mord ist immer noch auf der Tagesordnung in unserem Landes. Wir müssen diese Mentalität loswerden. Die Menschen müssen sich gegenseitig tolerieren. Sie müssen verstehen, dass sie trotz verschiedene Identitäten nebeneinander leben können, ohne einander zu stören.”

Neben dem dokumentierten Mordes in Istanbul, werden immer wieder andere homophobe Vorfälle bekannt. Im Militär müssten sich homosexuelle Rekruten selbst in Analsex-Posen fotografieren lassen, um vom Militär befreit zu werden, berichten Homosexuellen Rechtsorganisationen. Das Verteidigungsministerium hat diese Vorwürfe stets bestritten.

Occupy-Bewegung VS Vatikan

Großer Protest am Petersplatz



Die an der New Yorker Wall Street entstandene Occupy-Bewegung erreicht jetzt den Vatikan! Nach einer etwa dreistündigen Demonstration, die größtenteils aus Spanien und Frankreich stammenden Demonstranten bestand, wurde der Platz gewaltsam geräumt, berichtete die Nachrichtenagentur I.Media.

Demonstranten haben gegen den „Reichtum“ des Vatikans und die “Macht des Papstes“ demonstriert.

Die Sicherheitskräfte setzten gegen mehrere Demonstranten Schlagstöcke ein, junge Leute wurden an Händen und Füßen weggetragen und auch festgenommen.

Die Empörten (sogenannten “Indignados”) riefen: “Korrupte Kirche“, “Krimineller Papst“ und “Vatikan, zahl’ deine Steuern wie alle anderen auch“.

Link zur Occupy-Bewegung gegen den Vatikan

Wir sind hier, um aufzudecken, zu untersuchen und ein Ende zu setzen:

- Den massiven Pädophilen-Netzwerke dieser besonderen Organisation, die systematisch verdeckt und geschützt werden.

- Finanzieller Betrug und Geldwäsche in der Vatikan Bank

- Die Auswirkungen der weltweiten Ausbreitung der Krankheit, die durch ihre globale und mittelalterlichen Position gegen Empfängnisverhütung, Geburtenkontrolle und ihre Unterdrückung der Rechte der Frauen und der Anti-homosexuellen Agenda entstehen.

- Der unnötige Eingriffe in die Angelegenheiten anderer Länder bei legislativen Prozessen, sowie in die Privatsphäre der Menschen weltweit.

Vergebung, Gebet, der “Teufel”, “Sünde” und alle anderen unsinnigen Ausreden werden nicht geduldet, auch nicht als Verteidigung, die mit illegalen Handlungen von Personen des Vatikans verbunden werden.

Wir fordern, dass sämtliche illegale und kriminelle Aktivitäten aus dieser Organisation untersucht werden, dass die Fälle alle vor Gerichte gebracht werden auf der ganzen Welt. Die Täter vor Gericht gestellt und verhaftet werden, sowie den Opfern eine angemessene finanzielle Wiedergutmachung bezahlt wird.

https://www.facebook.com/occupythevatican

Pride-Out News

Freitag, 13. Januar 2012

Peniskalender sorgt für Diskussionen

Skandal-Fotograf Oliviero Toscani sorgt für Diskussionsstoff und Entrüstung: Er präsentiert seinen neuen Kalender, der aus Nahaufnahmen von Penissen besteht. Nach dem Schamhaar-Kalender 2011 folgt nun ein neuer Aufreger.


Der mit Schock-Kampagnen für Benetton bekannt gewordene italienische Skandal-Fotograf Oliviero Toscani kann das Provozieren nicht lassen: In Florenz stellte er sein neuestes Projekt vor, einen Kalender von zwölf Penissen in Nahaufnahmen.

Das Nachfolgewerk sei folgerichtig, rechtfertigte sich Toscani: “Man sollte einfach ein bisschen Spaß haben und aufhören, alles zu rationalisieren.” Der Kalender ist eine Werbekampagne für das toskanische Lederwaren-Konsortium Vera Pelle.

Toscani sorgt mit Benetton-Werbesujets immer wieder für Wirbel in der Bevölkerung. War es einmal ein sterbenden Aids-Kranken oder die Todeskandidaten in den USA. Markannt war auch die Kampagne gegen Magersucht mit dem völlig abgemagerten französischen Model Isabelle Caro.




Pride-Out News

Neuerlicher Mobbing-Suizidfall erschüttert die LGBT

Der 19-jährige Eric James Borges, der dieses schöne Video gemacht hat am 11. Jänner 2012 Suizid begangen.

Der 19-jährige homosexuelle Teenager, aus Visalia Kalifornien, produzierte dieses Video “Invisible Creatures”.


Eric James war als unterstützender Dozent an der Hochschule Sequoias. Borges betrieb auch eine’Facebook-Seite, mit dem Titel “Keep Writing, Keep Dreaming”.

Freunde von Eric James haben begonnen einer Gedenkstätte zu planen, die an sein Leben und seinen unerklärlichen Tod erinnern.

Eric James war auch ein Freiwilliger bei dem Trevor Project, eine erstaunliche Organisation, die Selbstmord unter Jugendlichen verhindern soll. Er machte selbst auch eine “It Gets Better Video”, das Ihr unten sehen könnt.

Seine Mutter konnte seine Homosexualität nie verkraften und führte einen Exorzismus durch, um ihn zu “heilen”. Er wurde schlussendlich von seinen Eltern von Zuhause ausgestoßen.

Denke daran, dass Worte Menschen verletzen können und tiefe Wunden in die Psyche schlagen. Meist sind erst die Anzahl der Verletzungen der ausschlaggebende Punkt für ein resignieren.

Helft uns bei der Beseitigung von Hass, Vorurteile und Ungleichheit.



Pride-Out News

Montag, 9. Januar 2012

Von der selbstzerstörerischen Motivation des Vatikans!

Nicht erstaunlich, dass Papst Benedikt XVI erneut die Homosexuellen angreift. Geht es inzwischen doch darum, dass eine aufgeschlossene Gesellschaft immer häufiger der katholischen Kirche Ihren Rücken zukehrt.
Schuld daran sind allerdings nicht die Homosexuellen, wie das die Katholiken der restlichen Bevölkerung gerne Glauben machen würden, sondern Ihre eigene Zurückgebliebenheit und ihr Unwillen zu Reformen.

Papst Benedikt XVI

Somit verlieren die Katholiken täglich ihre Schäfchen, die ihnen einst treu folgten. Allerdings erst zu dem Zeitpunkt, als die Kirche der Lüge und Vertuschung überführt wurde.Angeführt von pädophilen Priestern, die einfach versetzt wurden, um lediglich das Umfeld ihres perversen Drangs zu verändern. Warum sollte die katholische Kirche auch jene Rügen, die sich an Minderjährigen vergreifen, ist doch das Schutzalter im Vatikanstaat noch Heute bei 12 Jahren angelegt.
Bei sexuelle Übergriffe an Jugendlichen unter 12 Jahren drohen lediglich Geldstrafen und sind im Papststaat ein Kavaliersdelikt.

Jetzt stellt sich doch wirklich die Frage, wer eine Gefahr für die Menschheit darstellt. Ein Staat deren Rechtssystem, dem eines Pädophilenstaates gleicht?
Padophilie erlebt im Vatikan längst eine rechtliche Normalität, wenn die Gesetze in fast jedem Land auf 14 Jahre angehoben wurden, bis auf diesen kleinen Staat, der sich verbittert gegen die Bestrafung von Sexualtriebtätern im eigenen Staat wehrt.

“Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein”, scheinen die christlichen Würdenträger bis Heute nicht verstanden zu haben.

Vielleicht ist auch das der Grund, warum auch bekennende Christen den Fehltritten der Kirche nichts Positives mehr abgewinnen können.
In Nigeria werden Christen verfolgt. Haben doch genau Jene die anderen Verfolgt und erniedrigen stetig die Menschenwürde Anderer.

Auch die Phelps Westboro Baptist Church, die tote Soldaten entehren, sie als Schwuchteln bezeichnen und somit in ihre Gräber spucken. Ist das Christlich?
Wenn die Kirchen ihre Christlichkeit mit Verhöhnung und Verfolgung zum Ausdruck bringen, haben sie dann die Ausgrenzung und Verfolgung am eigenen Laibe nicht verdient?

Welche Legitimität erhalten die Christen darin, Jenen zu verbieten Christen zu verfolgen, wenn sie selbst ein derart schlechtes Vorbild darstellen? Ist das ihres Gottes Wille?

Menschen, die sich an dem Leid anderer Erfreuen und sich daran aufgeilen, sind in den Augen eines Psychologen maligne narzisstische Persönlichkeitsgestörte.
Wieso sollten Menschen also einem kranken Menschen Gehör verschaffen, der eigentlich durch seine Störung sein eigenes Werk vernichtet. Belassen wir die katholische Kirche doch in ihrem schizophrenen Wahn der Weltherrschaft. Früher oder später werden auch die letzten Christen erkennen, dass sie sich von falschen Göttern blenden ließen.

Lasst doch die armen verbitterten selbsternannten Göttern ihr Freude, dass sie von Journalisten/innen überhaupt eine Spalte Zuwendung erhalten. In einer realistischen Welt, hätten sie dafür gerade mal an die Wand einer Gummizelle gekritzelt.

Pride-Out News 2012